Körperpflege Ratgeber
Körperpflege · Erfahrungsbericht

Seit den Wechseljahren hält dein Deo keinen halben Tag mehr?

Drei Jahre lang hat Steffi den Fehler bei sich gesucht.
Dabei lag es nie am Schweiß, sondern an etwas, das sich in den Wechseljahren bei fast jeder Frau verändert. Als sie das verstanden hatte, war das Thema in wenigen Tagen erledigt. Hier ist ihre Geschichte.

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Das Feuchttuch in der Handtasche war jahrelang die Notlösung für den Nachmittag.

Der Nachmittag, an dem ich es zum ersten Mal wirklich gemerkt habe

Ich war damals 46 Jahre alt und ich weiß noch genau, wie es war. Ich hatte meinen normalen Arbeitstag im Büro, und ab der Mittagspause roch es plötzlich sehr streng. Ich dachte, es sei jemand anderes, bis ich auf die Toilette ging und merkte, dass ich für den zwiebeligen Geruch verantwortlich war. Ich konnte mir das nicht erklären, denn all die Jahre davor hatte ich noch nie ein Problem damit. Ich bin ein sehr hygienischer Mensch, dusche täglich, wechsle täglich meine Kleidung und benutze nach dem Duschen Deodorant.

Was ich in drei Jahren alles aufgegeben habe

Helle Farben verschwinden meistens zuerst aus dem Schrank.
Helle Farben verschwinden meistens zuerst aus dem Schrank.

Dann wurde es immer schlimmer...

Als wäre das nicht schlimm genug, fingen zu dieser Zeit auch die Hitzewallungen an. Ich trug keine hellen Blusen mehr, da ich mir bei jeder hellen Farbe ausmalte, wie unangenehm ein Rand am Ärmel wäre. Ich hielt mich im Zug nicht mehr oben fest, weil ich nicht wollte, dass jemand neben mir die Nase rümpft, während er sich am selben Griff festhält.

Am meisten zugesetzt hat mir der Gedanke, dass es längst jemand gemerkt hat und nur zu höflich ist, um etwas zu sagen.

Was ich alles versucht habe

Ich habe angefangen, zweimal am Tag zu duschen, das Waschmittel gewechselt und bin von der Drogerie- zur Apothekenmarke gewechselt, weil ich dachte, dass es am Produkt liegen müsste.

Zeitweise habe ich sogar zwei Deos übereinandergelegt, eins morgens und eins zur Mittagspause. Trotzdem war der Geruch nach ein paar Stunden wieder da.

Am schlimmsten war es, wenn sich der Schweißgeruch mit dem Parfüm aus dem Deo gemischt hat, denn dann roch es nach beidem gleichzeitig. Das war ehrlich gesagt schlimmer, als wenn ich gar nichts benutzt hätte.

Vier oder fünf Produkte in zwei Jahren sind in dieser Lebensphase eher die Regel als die Ausnahme.
Vier oder fünf Produkte in zwei Jahren sind in dieser Lebensphase eher die Regel als die Ausnahme.

Was mir eine Dermatologin erklärt hat

Vor einem halben Jahr hat mir eine Dermatologin aus meinem Bekanntenkreis erklärt, was mit dem Schweiß tatsächlich passiert, und seitdem sehe ich die ganze Sache anders.

Der Geruch, der mich drei Jahre lang beschäftigt hat, entsteht durch Bakterien, die auf der Haut sitzen und den Schweiß zersetzen. Denn Frischer Schweiß riecht kaum, ungefähr so, wie Wasser kaum riecht. Du kennst das von einem nassen Handtuch, das zwei Tage im Bad liegen bleibt und irgendwann muffig riecht, obwohl da nur Wasser drin ist. Unter den Achseln läuft genau dasselbe ab.

Derselbe Vorgang wie beim Handtuch, das zwei Tage im Bad liegt. Es sind die Bakterien, nicht die Feuchtigkeit.
Derselbe Vorgang wie beim Handtuch, das zwei Tage im Bad liegt. Es sind die Bakterien, nicht die Feuchtigkeit.

Hinzu kommt, dass der Körper zwei verschiedene Arten von Schweißdrüsen hat, von denen nur eine für den Geruch verantwortlich ist. Die einen sitzen über den ganzen Körper verteilt und geben vor allem Wasser ab, um dich zu kühlen. Die anderen sitzen vor allem in den Achseln und geben einen dickeren Schweiß mit Fett und Eiweiß ab, von dem sich die Geruchsbakterien am liebsten ernähren. Deshalb riecht Schweiß an der Achsel anders als Schweiß auf der Stirn.

Über den ganzen Körper

Geben fast nur Wasser ab, um dich zu kühlen. Dieser Schweiß riecht kaum.

Vor allem in den Achseln

Geben einen dickeren Schweiß mit Fett und Eiweiß ab. Davon leben die Geruchsbakterien.

Und dann kam der Teil, bei dem ich wirklich einen Moment still war. Genau diese Drüsen in den Achseln reagieren auf männliche Hormone. Die hat jede Frau, nur bisher im Verhältnis viel weniger als Östrogen, und wenn das Östrogen in den Wechseljahren zurückgeht, verschiebt sich dieses Verhältnis. Die Drüsen bekommen also mehr Signal als in den zwanzig Jahren davor und liefern entsprechend mehr von genau dem Schweiß, von dem die Bakterien leben.

Das war der Moment, in dem es für mich klick gemacht hat. Ich hatte die ganze Zeit gedacht, ich würde stärker schwitzen oder mich schlechter waschen. Dabei bekommen die Bakterien unter meinen Achseln seit ein paar Jahren einfach mehr zu essen, ohne dass ich irgendetwas dafür getan hätte.

Geht das Östrogen zurück, verschiebt sich das Verhältnis zu den männlichen Hormonen. Genau darauf reagieren die Drüsen in den Achseln.
Geht das Östrogen zurück, verschiebt sich das Verhältnis zu den männlichen Hormonen. Genau darauf reagieren die Drüsen in den Achseln.

Warum meine Produkte nicht helfen konnten

Am meisten beruhigt hat mich zu verstehen, warum meine Versuche scheitern mussten. Jedes Produkt, das ich benutzt hatte, war für ein anderes Problem gebaut und keins von ihnen kam an die Stelle heran, an der der Geruch tatsächlich entsteht.

Ein Antitranspirant verengt die Ausgänge der Schweißdrüsen, damit weniger Schweiß nach außen kommt, und lässt die Bakterien dabei völlig in Ruhe, die den Geruch überhaupt erst produzieren. Die sitzen einfach weiter da und warten, bis wieder etwas für sie ankommt. Genau das erklärt das Muster, das ich an mir selbst beobachtet habe: morgens hält es, mittags ist der Geruch wieder da.

Ich habe außerdem eine Zeit lang ein Naturdeo mit Natron benutzt, weil es harmloser klang, und damit lag ich sogar näher dran, als ich damals ahnen konnte. Natron macht die Haut für die Bakterien tatsächlich ungemütlich. Es löst sich im Schweiß nur schlagartig auf, sodass meine Haut das jeden Morgen auf einen Schlag abbekommen hat. Daher kamen die gereizten Stellen nach dem Rasieren und irgendwann habe ich es deswegen wieder weggelegt.

Natron zielt in die richtige Richtung. Es scheitert an der Dosierung.
Natron zielt in die richtige Richtung. Es scheitert an der Dosierung.

Was mich daran am meisten geärgert hat, ist der Gedanke, dass ich drei Jahre lang etwas an mir gesucht habe, was die ganze Zeit an den Produkten lag.

Was den Unterschied gemacht hat

Ich benutze seit ungefähr 2 Monaten eine Deo Creme von Pure Verde und mehr habe ich an meinem Tag nicht verändert.

Sie enthält Zink und das wirkt direkt gegen die Bakterien, die den Geruch produzieren. Damit ist für mich schon der Hauptteil erledigt, weil genau die ja seit den Wechseljahren mehr zu tun haben.

Zink gegen die Bakterien, Magnesium gegen die Geruchssäuren, beides in einer Basis aus verseiftem Olivenöl.
Zink gegen die Bakterien, Magnesium gegen die Geruchssäuren, beides in einer Basis aus verseiftem Olivenöl.

Dazu kommt Magnesiumhydroxid, ein leicht basisches Pulver, und das macht zwei Sachen nebenbei. Es macht die Haut für die Bakterien ungemütlicher, und die Geruchsstoffe selbst sind Säuren, also bindet es die gleich mit ab, sodass sie gar nicht erst in die Luft übergehen. Es geht damit denselben Weg wie das Natron davor, nur dass es sich im Schweiß kaum löst und über den Tag immer nur winzige Mengen abgibt. Meine Haut bekommt also gar keinen Sprung mehr mit und genau deshalb halte ich es seit einem halben Jahr durch.

Beide Mineralien sitzen in einer Basis aus verseiftem Olivenöl, die sie über den Tag verteilt nach und nach abgibt, und daran war bei mir jedes Naturdeo vorher gescheitert, weil der Wirkstoff nach vier Stunden aufgebraucht war.

Die Hersteller nennen diese Kombination aus den beiden Mineralien und der Olivenölbasis den OleaMineral Complex.

Was die Studienlage zu Zink sagt

In einer doppelblinden Studie aus Kopenhagen wurde über einen Zeitraum von knapp zwei Wochen untersucht, wie sich Zink auf die geruchsbildenden Bakterien auf der Haut auswirkt. Am Ende des Zeitraums war die Bakterienzahl bei den Teilnehmenden deutlich zurückgegangen und viele berichteten von sich aus, dass der Geruch verschwunden war, ganz ohne Parfüm in der Rezeptur.

Wo ich heute stehe

Ich will hier nichts versprechen, was ich nicht halten kann, denn jede Haut reagiert anders und ich kann nur von meinem eigenen Alltag erzählen.

Aber ich halte mich im Zug wieder oben fest. Ich habe im Frühjahr zum ersten Mal seit drei Jahren wieder eine helle Bluse gekauft und ich habe sie inzwischen zweimal getragen, ohne abends im Bad den Ärmel zu kontrollieren. Die Feuchttücher liegen nicht mehr in der Handtasche, weil ich sie einfach nicht mehr gebraucht habe.

Was zurückgekommen ist

  • Im Zug wieder oben festhalten.
  • Eine helle Bluse, zweimal getragen, ohne Kontrolle am Abend.
  • Die Feuchttücher liegen nicht mehr in der Handtasche.

Wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem ich vor einem halben Jahr war, dann wollte ich dir zumindest erzählen, was bei mir den Unterschied gemacht hat. Es gibt eine Geld zurück Garantie über 60 Tage, du riskierst also erst mal nichts.

Das ist die Creme, von der ich hier erzähle. 60 Tage Geld zurück, wenn sie bei dir nicht funktioniert.

Zur Deo Creme mit Zink & Magnesium →